Erfahrungsbericht von Caroline Fortmann (Niedersachsen)

Fachrichtung: Kinderchirurgie

Position während der Schwangerschaft: Ärztin in Weiterbildung

Bekanntgabe der Schwangerschaft in der SSW: 13

Strukturierte Vorgehensweise in der Klinik vorhanden? Nein

Erste Schwangerschaft (Mitteilung 13.SSW Ende März 2020), angestellt als Assistenzärztin (Ärztin in Weiterbildung) in der Abteilung für Kinderchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover:

Das OpidS Positionspapier war beim betriebsärztlichen Dienst bis dahin unbekannt, aber auf meinen Wunsch haben wir diese Möglichkeiten dann umgesetzt. Ich habe relativ „normal“ weitergearbeitet mit 100%, hauptsächlich Stationsarbeit und OP (u.a. Leistenherniotomie, Hodenverlagerung, verschiedene abdominelle und thorakale Eingriffe). Keine Dienste und keine infektiösen Patienten (somit keine Notaufnahme).

Durch Weiterarbeiten im OP war die Anmeldung zur Facharztprüfung möglich, die ich Anfang August 2020 (33. SSW) absolvierte.

Zweite Schwangerschaft (Mitteilung 14.SSW Anfang November 2021), in Rotation in der Abteilung für Thoraxchirurgie und ab 01/2022 wieder angestellt als Fachärztin in der Abteilung für Kinderchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover:

OpidS war beim Betriebsarzt bekannt und wurde unproblematisch umgesetzt. Normales Weiterarbeiten auf Station und im OP (diverse thorakale Eingriffe, offen und minimalinvasiv, Hodenverlagerung, u.a.), keine Dienste und keine infektiösen Patienten.

Nun Mitarbeit in der AG OP unserer Klinik zur Erstellung eines Leitfadens zum Operieren in der Schwangerschaft/schwangere Pflegekräfte in allen (hauptsächlich chirurgischen) Abteilungen.

Caroline Fortmann, Ärztin in Weiterbildung für Kinderchirurgie, Medizinische Hochschule Hannover

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