Pressemitteilungen

Schwangere Ärztinnen dürfen operieren: Chirurginnen treiben zeitgemäße Auslegung des Mutterschutzgesetzes voran

Ärztinnen in der Schwangerschaft dürfen unter individuell abgesicherten Bedingungen operieren. Bisher endete der Einsatz von jungen Chirurginnen im Operationssaal nach Bekanntgabe der Schwangerschaft und bremste sie aufgrund der heute unzeitgemäßen Auslegung des Mutterschutzgesetzes von 1952 in ihrer beruflichen Entwicklung aus. Unter welchen Bedingungen schwangere Chirurginnen das Skalpell in der Hand behalten dürfen, informiert das Projekt „Operieren in der Schwangerschaft“ (OPidS) des Jungen Forums der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) in Zusammenarbeit mit dem Perspektivforum Junge Chirurgie (1). 

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Positionspapier „Operieren in der Schwangerschaft“

Das Junge Forum der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (JuFo) hat gemeinsam mit dem Perspektivforum Junge Chirurgie ein Positionspapier „Operieren in der Schwangerschaft“ erarbeitet.
Ziel des Projektes ist es, Arbeitgebern eine Handlungsempfehlung zur Verfügung zu stellen, in der die aktuelle Rechts- und Datenlage aufgeführt ist und die Möglichkeit einer individuellen Gefährdungsbeurteilung vorgestellt wird.

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Ein Jahr OPidS: Das Interview

Dr. Maya Niethard und Dr. Stefanie Donner ziehen Bilanz: „Mit dem Projekt OPidS möchten wir schwangeren Chirurginnen die Möglichkeiten geben, ihre operative Tätigkeit fortzusetzen, so wie es bei unseren europäischen Nachbarn wie Frankreich und England auch üblich ist. Das Mutterschutzgesetz und die entsprechenden Richtlinien werden in Deutschland so streng ausgelegt wie nirgendwo in Europa. Ob das in Zukunft praktikabel ist, müssen auch die jeweiligen Chefärzte, Vorgesetzten und Klinikumsvorstände entscheiden.“

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